Umgebung und Klima

Unsere Patienten profitieren nicht nur von bester medizinischer Behandlung und intensiver sozialer Betreuung - sondern auch von der reizvollen Umgebung: Die Klinik liegt inmitten der schönen Nordseeinsel Amrum, eingebettet in eine malerische Naturlandschaft aus Dünen, Heide und Wald, abseits der Landstraße, nahe beim zentralen Ort Nebel. Amrum zählt mit seiner abwechslungsreichen Landschaft zu einer der schönsten Nordseeinseln. Unvergleichlich sind die Kontraste - Kniepsand, traumhafte Dünenlandschaften, Heide- und Waldgebiete und das einzigartige Wattenmeer machen diese Insel so abwechslungsreich.

 

Amrum ist mit einer Größe von 20,46 km² die zehntgrößte Insel  Deutschlands. Sie liegt weit draußen im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer. Im Westen ist sie der offenen See zugewandt, an der östlichen Seite wird sie durch das Watt begrenzt. Die ca. 2.300 Einwohner verteilen sich auf die Orte  Norddorf, Nebel, Süddorf, Steenodde und Wittdün.

 

Der 15 km lange und 1,5 km breite Kniepsand ist einer der breitesten Strände in ganz Europa und mit ca.180 ha Wald ist Amrum die waldreichste Nordseeinsel.

 

Das Wattenmeer ist unter dem Einfluss der Gezeiten eine sich immer wieder verändernde Landschaft und bietet vielen Tieren Nahrung und Lebensraum. Alle sechs Stunden wechseln sich Ebbe und Flut ab. Bei Ebbe ist es dann möglich, weit ins Watt oder sogar auch bis zur Nachbarinsel Föhr zu wandern. Salzwiesen im Marschland wechseln sich mit weißen Stränden und Dünen ab. Millionen von Zugvögeln dient das Wattenmeer als Rastgebiet.

 

Ende Juni 2009 wurde das Wattenmeer von der UNESCO (Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft, Kultur und Kommunikation) in die Liste des Welterbes aufgenommen und steht somit auf einer Stufe mit den anderen Naturwundern wie dem Grand Canyon und dem Great Barrier Reef.

 

Die Fachklinik Satteldüne hat ihren Namen von der gleichnamigen, über 25 m hohen imposanten Düne, die eine der höchsten Dünen der Insel ist.  Der Name „Satteldüne“ lässt zwei Vermutungen zu – zum einen kann es sein, dass eine Beschreibung der äußeren Form wiedergegeben wird, aber er kann auch auf das friesische Wort „Saat duen“ zurückzuführen sein, welches als „festgesetzte Düne“ zu übersetzen ist und daraufhin deutet, dass die Düne, im Gegensatz zu einer Wanderdüne, ihre Form beibehält. Bereits im 18. Jahrhundert und ganz besonders zu Beginn des 19. Jahrhunderts wird die „Satteldüne“ in dänischen Chroniken mehrfach beschrieben.