Amrum

ist 20 qkm groß (mit Kniepsand ca. 29 qkm). Fünf Orte: Norddorf, Nebel, Süddorf, Steenodde und Wittdün. Amrum hat ca. 2.200 Einwohner und ca. 10.000 Gästebetten sowie 2 Zeltplätze.

Abenteuerland

Indoorspielplatz in Norddorf. Große Halle mit Kletterberg, Rutschen, Autoscooter, Trampolin, Tischfußball, Geburtstagszimmer, Cafeteria ...

Ausstellungen

Öömrang Hüs, Nebel

Amrumer Vor- und Frühgeschichte von der Steinzeit bis zur Wikingerzeit

 

Maritur, Norddorf

über "Hark Olufs"(Amrumer Seemann in der Sklaverei, den Kojenmann und das Leben im alten Amrum sowie gelegentliche Wechselausstellungen

 

Amrumer Windmühle, Nebel

Heimatmuseum, Bilderausstellungen

 

Galerie Gemeindehaus Norddorf

Bilder-Ausstellungen

Autoverkehr

Der öffentliche Busverkehr (im Sommer verkehren die Busse halbstündlich) und gute Fahrradwege sind Grund genug den Wagen stehen zu lassen.

Biaken

Am Abend des 21. Februars werden die Biakebonker, die Haufen aus Brennmaterial in den Dörfern der Insel abgebrannt. Ursprünglich ein Opferfeuer für Wotan, seit dem Mittelalter Abschiedsfest für die Seefahrer und Walfänger und heute aus Tradition gepflegt.

Bohlenwege

Ein Netz von Bohlenwegen erschließt dem Wanderer die großartige Dünenlandschaft, damit die trittempfindliche Vegetation geschont und Sandflug vermieden wird.

Fahrradverkehr

Bitte meiden Sie die sehr befahrene Inselstraße und nutzen Sie auf der Linie Wittdün-Süddorf-Nebel-Norddorf den asphaltierten "Wirtschaftsweg". Ein gut befahrbarer Weg führ durch den Wald und Heide und direkt an der Satteldüne vorbei.

Friesenhaus

Reetdach, Giebel, kleinsprossige Fenster und Rundbogentür kennzeichnen das gemütliche Friesenhaus.

Friesentracht

Um 1800 bildete sich die jetzige Tracht. Kennzeichnend ist vor allem der umfangreiche Brustschmuck aus Silberfiligran. Die Tracht wird heute noch zu Konfirmation und anderen Festlichkeiten getragen. Auf Heimatabenden wird die Tracht den Gästen gezeigt.

Friesisch

"Öömrang" genannt, ist eine selbstständige, westgermanische Sprache, die noch von etwa einem Drittel der Insulaner gesprochen wird. Friesisch weist eine nahe Verwandschaft zur englischen Sprache auf.

Gezeiten

Ebbe und Flut werden auf allen Weltmeeren bwz. an allen Küsten bewirkt durch die Anziehungskraft des Mondes.

Der Tidenhub zwischen Niedrig- und Hochwasser beträgt am Amrumer Stand etwa 2,5 Meter.

Kirchen

Hauptkirche der Insel ist die St.Clemens-Kirche in Nebel, etwa um 1200 erbaut.

Die katholische Kapelle in Norddorf und die evangelische Kapelle in Wittdün entstanden erst in Zusammenhang mit dem Fremdenverkehr.

Kniepsand

Rund 10Qkm große Sandbank, die bis 1,8 m über dem Meeresspiegel liegt und in breiter Fläche der Inselküste fest angeschlossen ist. Der Kniep beschert der Insel einen atemberaubenden Badestrand und bietet natürlichen Küstenschutz.

Leuchttürme

Der Leuchttürm auf der Großdün, der einschließlich der Düne 64 m hoch ist, ist das Wahrzeichen der Insel.

Zum Leuchtfeuersystem gehört u.a. das kleine Quermarkenfeuer am Weststrand von Norddorf.

Mühlen

In Nebel steht eine 1771 erbaute Mühle, die bis 1964 in Betrieb war. Ein Verein kümmert sich um den Erhalt der Mühle. Im Lagerraum ist heute ein Museum untergebracht.

Odde

Odde ist ein nordisches Wort für eine in das Meer ragende Landzunge, wie z.B. die Amrumer Nordspitze.

Quallen

An warmen Sommertagen erscheinen manchmal verschiedene Arten von Quallen. Es sind hier durchweg harmlose Arten, vor allem die blauer Wurzelmundqualle und die Kompassqualle.

Seehunde/Kegelrobben

Im Seebereich Amrums wimmelt es von rund eintausend Seehunden. Sie ruhen bei Ebbe auf den Sänden im Watt. Neben den Seehunden halten sich auch die sehr viel größeren Kegelrobben bei Amrum auf.

Junge Seehunde (Heuler) werden im Juni/Juli, Jungtiere der Kegelrobben erst im Dezember an den Inselstränden gefunden.

In beiden Fällen gilt, die Tiere in Ruhe zu lassen, da sie von Ihren Müttern versorgt werden.

Seenotrettungskreuzer

Ein moderner Seenotkreuzer mit vier Mann Besatzung liegt ständig einsatzbereit im Seezeichenhafen.

Seevögel

Im Sommerhalbjahr brüten auf Amrum ber 12.000 Brutpaare von Seevögeln, Heringsmöwen, Silber-, Sturm- und Lachmöwen, Seeschwalben, Austernfischer u.a. Limikolen sowie Eiderenten und Brandgänse.

Vogelkoje

Frühere Fanganlage für durchziehende Wildenten, heute ist die Vogelkoje Brut- und Rastplatz vieler Vogelarten.

Wattenmeer

Watt ist jener Teil der Nordsee, der bei Ebbe trocken fällt. Dazu gehört z.B. das Watt zwischen Amrum und Föhr. Bei Ebbe werden geführte Wattwanderungen nach Föhr durchgeführt.

Wanderwege

Viele Wanderwege führen über die Insel. Ein gekennzeichneter Hauptwanderweg führt vom Leuchtturm über Nebel (an der Satteldüne vorbei) durch Wald und Heide nach Norddorf. Reizvoll ist auch der Weg am Watt vom Seezeichenhafen bis nach Norddorf.