Die Effektivität

Ca. 90 % der schulpflichtigen Patientinnen und Patienten haben nach dem vierwöchigen Besuch der Dünenschule während der Reha-Maßnahme an unserer Klinik keine Schwierigkeiten, den Wiedereinstieg in den heimischen Schulunterricht zu schaffen.

 

In Deutsch und Mathematik wurde 10,6% bzw. 8,6 % der Kinder und Jugendlichen bessere Leistungen als vor der Heilbehandlung attestiert. Bei 13,7 % der an der Satteldüne unterrichteten Kinder wurde ein positiver Einfluss auf die Versetzung attestiert.

 

Im Mai 2014 wurden 406 Schulen angeschrieben und aufgefordert, die Effektivität des Unterrichts an der Schule Satteldüne zu beurteilen. Über 246 Schulen schickten den Fragebogen zurück, was einer Rückläuferquote von über 60 % entspricht.

 

Die Befragungen finden seit 1996 jährlich statt. Die Ergebnisse zeigen, dass das im Schulvertrag zwischen dem Bildungsministerium und der DRV Nord vorgegebene Unterrichtsziel der „Wissenserhaltung“ in der Realität übertroffen wird. Denn mit einer darüber hinausgehenden, nachweislich geleisteten Wissenserweiterung ist ein lückenloser Wiedereinstieg in den heimatlichen Unterricht überhaupt erst möglich.

 

Das Kollegium der Klinikschule sieht in der individuellen schulischen Betreuung und den angewandten Arbeitstechniken die Gründe des Erfolges. Das selbständige und zielorientierte Arbeiten ist eine Konsequenz des stringent individuellen und lernzielausgerichteten Unterrichts und stellt hohe Anforderungen an die Konzentrationsfähigkeit der Kinder. Und bei einer Lerngruppengröße von 6-10 Schülerinnen und Schülern lässt sich das hierfür förderliche Lernumfeld effektiv gestalten.

 

Eltern und Patienten kann die Sorge genommen werden, dass der Reha-Aufenthalt sich negativ auf die schulischen Leistungen auswirkt. Die Rückmeldungen der Heimatschulen belegen, dass eher ein positiver Einfluss auf die weitere schulische Karriere zu erwarten ist.

 

©H.-P. Traulsen